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Vorbericht LN:

Am Wochenende ist wieder einmal großer Volleyball in Bad Segeberg angesagt: In der Kreissporthalle finden die Landesmeisterschaften der Alterklasse U 16 statt. Bereits zum achten Mal richtet Carlos Santos, Trainer und Spartenleiter beim SC Rönnau 74 die Bestenkämpfe aus.
Acht Mannschaften bei den Mädchen und fünf bei den Jungen haben sich qualifiziert. TSV Neustadt (weiblich) und der PSV Eutin (männlich) sind die Titelverteidiger aus dem letzten Jahr und auch 2010 wieder Favorit. Das Team vom SC Rönnau ist als Ausrichter bei den Mädchen dabei, aber ohne große Ambitionen. Trainer Santos: "Das ist noch eine ganz junge Truppe, die noch nicht lange dabei ist. Für uns wär es ein Super-Erfolg, wenn wir nicht Letzter werden." Bei der weiblichen Jugend qualifizieren sich die besten drei Teams aus zwei Vorrunden-Gruppen für die Hauptrunde. Bei der männlichen Jugend sagte kurzfristig der SV Adelby ab, so dass im Modus "jeder gegen jeden" der Landesmeister ermittelt wird. Meister und Vize sind den Norddeutschen Meisterschaften dabei, die in diesem Jahr in Geesthacht stattfinden. Spielbeginn am Samstag ist um 12 Uhr, am Sonntag um 9:30 Uhr.

Bericht LN:

Zwei Tage lang war am vergangenen Wochenende die Bad Segeberger Kreissporthalle Schauplatz der besten Volleyballer Schleswig-Holsteins der Altersklasse U 16. Dabei gelangten den letztjährigen Landesmeistern TSV Neustadt (weibliche Jugend) und PSV Eutin (männliche Jugend) eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Mädchen vom ausrichtenden SC Rönnau 74 schlugen sich wacker und belegten den siebenten Platz.
Bereits zum achten Mal richtete der SC Rönnau die Titelkämpfe aus. Zusammen mit Diana Gelwer und Pia Renatus brachte SCR-Spartenleiter Carlos Santos die Veranstaltung souverän und reibungslos über die Bühne.
Nachdem bei der männlichen Jugend der TSV Adelby abgesagt hatte, wurde die Meisterschaft unter den verbliebenen fünf Teams nach dem Modus "jeder gegen jeden" ausgetragen. Kaum gefordert wurde dabei der PSV Eutin, der mit 8:0 Punkten und 8:0 Sätzen durch den Sonntag Nachmittag spazierte. Trainer Urgestein Günter Krispin, der in den neunziger Jahren mit dem TSV Lütjenburg in der 2. Bundesliga spielte und damit das schleswig-holsteinische Aushängeschild im Volleyball war und in Bad Segeberg zusammen mit sein ehemaligen Schützling Arne Friedrichsen den PSV betreute, war etwas enttäuscht vom Niveau der Titelkämpfe. "Vor allem vom TSV Husum hatte ich mir mehr erwartet!" Nachdem er im letzten Jahr als Norddeutscher Vizemeister bei den Deutschen Meisterschaften zehnten Platz belegte, ist auch dieses Jahr die Qualifikation für "die Deutschen" erklärtes Saisonziel. "Das wird ein Dreikampf mit den beiden Vertreter aus Mecklenburg Vorpommern, Schwerin und Rehna", schätzt Krispin.
Die acht Teams der weiblichen Jugend begannen ihre Vorrunde bereits am Samstag. Souverän mit jeweils 6:0 Punkten und 6:0 Sätzen qualifizierten sich MTV Heide und TSV Neustadt als Gruppenerste für die Hauptrunde. Während sich Heide im Halbfinale gegen die erste Mannschaft von Adler Kiel schwertat (2:1), ließ Neustadt beim 2:0 gegen Heikendorf keinen Zweifel aufkommen, wer ins Finale einzieht. So kam es zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels, das erneut von Neustadt in zwei Sätzen gewann.
Als Ausrichter waren die Mädchen vom SC Rönnau automatisch nominiert. Da das Team sich erst im Sommer formiert hatte, war das erklärte Ziel bei der Landesmeisterschaft viel zu lernen und eventuell einen Satz zu gewinnen. Nachdem der Samstag als Gruppenletzter beendet wurde, lief es tags darauf schon besser. "Gegen Eckernförde hatten wir sogar Chancen auf den Sieg", blickte Santos zurück. Dennoch klappt es nicht und seine "Küken" bestritten so gegen die 2. Mannschaft vom FT Adler Kiel das Spiel um den letzten und vorletzten Platz. Dabei wurden sie bereits von ihren künftigen Trainerinnen Diana Gelwer und Pia Renatus betreut. Und die hatten einen erfolgreichen Einstand. Unter lautem Jubel des jungen Teams wurde das Match mit 2:0 gewonnen. "Damit haben wir gezeigt, dass wir zu Recht bei der Landesmeisterschaft waren. Und nicht nur als Ausrichter", zog Santos eine positive Bilanz.

Bericht SZ: